{"id":133,"date":"2008-09-01T18:34:48","date_gmt":"2008-09-01T16:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=133"},"modified":"2008-09-01T18:34:48","modified_gmt":"2008-09-01T16:34:48","slug":"voller-einsatz-bei-kreisweiter-katastrophenschutz-uebung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=133","title":{"rendered":"Voller Einsatz bei kreisweiter Katastrophenschutz-\u00dcbung"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><strong><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Ein Zug der Westerwaldbahn ist mit einem Traktor kollidiert. Auf dem Bahn&uuml;bergang Hildburgstra&szlig;e in Elkenroth. Eine Horrorvorstellung. Aber die Rettungskr&auml;fte m&uuml;ssen auf einen solchen schlimmen Fall vorbereitet sein. Deshalb hatte der DRK-Kreisverband am Samstag Nachmittag eine kreisweite Katastrophenschutz-&Uuml;bung angesetzt. Weit &uuml;ber 250 Einsatzkr&auml;fte waren vor Ort. Eine gewaltige logistische Aufgabe.<\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Kreis Altenkirchen\/Elkenroth. Am Unfallort sah es dramatisch aus. Auf der K 116 (Hildburgstra&szlig;e) in Elkenroth war ein Personenzug der Westerwaldbahn mit einem Traktor, der einen Anh&auml;nger mit Holz mit sich f&uuml;hrte, zusammengesto&szlig;en. Zahlreiche Menschen waren in dem schwer besch&auml;digten, zum Teil schwer verletzt, schrien um Hilfe, waren in den Tr&uuml;mmern eingeklemmt. Der Fahrer des Traktors lag schwer verletzt und regungslos in seiner Zugmaschine.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Daraufhin alarmierte die Rettungsleitstelle in Montabaur um kurz nach 15 Uhr den kompletten L&ouml;schzug Elkenroth, der Rettungswagen der DRK Bereitschaft Elkenroth und ein Krankenwagen der Rettungswache Daaden.<br \/><\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Nach Eintreffen am Ungl&uuml;cksort machte sich Bereitschaftsleiter Joachim H&uuml;sch zusammen mit Bereitschaftsarzt Dr. Pfeifer einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber die Lage und forderte dann umgehend &uuml;ber die Rettungsleitstelle Montabaur die komplette SEG Altenkirchen sowie den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter an.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Bis zum Eintreffen der SEG Altenkirchen &uuml;bernahm Bereitschaftsarzt Dr. Pfeifer die Funktion des Leitenden Notarztes und Rettungsassistent Joachim H&uuml;sch die Funktion des Organisatorischen Leiters.<br \/><\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Insgesamt waren ca. 90 Einsatzkr&auml;fte der Feuerwehr und ca. 150 des DRK (davon 2 organisatorische Leiter und 4 Not&auml;rzte) im Einsatz. Denn das Szenario sollte und musste m&ouml;glichst realit&auml;tsnah dargestellt werden. Auch die Anzahl der Fahrzeuge, die eingesetzt wurden, war enorm: 11 Feuerwehrwagen, 13 Rettungs- und Krankenwagen, 17 Mannschaftstransportfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen sowie Funk-, K&uuml;chen- und Ger&auml;tewagen.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Die Rettung der Verletzten aus dem havarierten Zug erfolgte durch die Feuerwehr. Unmittelbar danach wurden die geborgenen Opfer durch die DRK-Bereitschaften in Empfang genommen, erstversorgt und registriert. Zur gleichen Zeit wurde schon ein Behandlungsplatz auf dem Gel&auml;nde der Westerwaldbahn auf der Bindweide eingerichtet, wo die Verletzten nach und nach eintrafen, behandelt und danach den umliegenden Krankenh&auml;usern zugef&uuml;hrt wurden (nat&uuml;rlich nur in der Theorie), nachdem die lebensgef&auml;hrlich Verletzten, die schwer Verletzten und die Leichtverletzten von den Not&auml;rzten entsprechend gekennzeichnet worden waren.<br \/>Die Bereitschaft Wissen (Fernmeldedienst) sorgte f&uuml;r den reibungslosen Ablauf der Kommunikation vor Ort durch die Einrichtung eines Einsatzstellenfunks im Relaisbetrieb und dem Aufbau eines eigenen Telefonnetzes. Die Bereitschaft Hamm hatte unterdes das Kreis-Auskunfts-B&uuml;ro (KAB) eingerichtet. Hier wurden die Personendaten aller Einsatzkr&auml;fte und Verletzten gesammelt. In Zusammenarbeit mit der Polizei kann dann im Ernstfall sp&auml;ter eine Hotline f&uuml;r Angeh&ouml;rige eingerichtet werden.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Nachalarmiert wurde die Hundestaffel des DRK mit sechs Tieren, die Vermisste, die in einem nahen Waldst&uuml;ck unter Schock herumirrten, aufsp&uuml;ren sollten. Die Verpflegung war von den Bereitschaften Weyerbusch und Herdorf &uuml;bernommen worden.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Die 64 Mimen wurden gestellt von &quot;MusicalKultur Daaden&quot;, dem JRK Wehbach, den Feuerwehren Elkenroth, Kirchen und Niederfischbach, dem Musikverein Elkenroth und dem Motorradclub &quot;Abschwarter&quot; in Elkenroth.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Am Unfallort hatten sich im laufe der &Uuml;bung zahlreiche Zuschauer eingefunden, die die Arbeit der Rettungskr&auml;fte interessiert beobachteten und sicher in Zukunft besonders zu sch&auml;tzen wissen &#8211; oder selbst Mitglied einer Rettungsorganisation werden m&ouml;chten.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\"><br \/>Zu Beginn der &Uuml;bung hatte der Sachbearbeiter f&uuml;r Katastrophenschutz beim DRK, Erik H&ouml;lper, unter anderem Landrat Michael Lieber, Kreisfeuerwehr-Inspekteur Eckhard M&uuml;ller, den stellvertretenden DRK-Kreisvorsitzenden Dr. Peter Enders (MdL), DRK-Kreisgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Alfons Lang und weitere G&auml;ste begr&uuml;&szlig;t, die ebenso wie Gebhardshains B&uuml;rgermeister Konrad Schwan die &Uuml;bung interessiert verfolgten. Der besondere Dank der Organisatoren galt der Westerwaldbahn und deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Horst Klein f&uuml;r die Nutzung des Gel&auml;ndes und die Bereitstellung des Personenzuges sowie der Firma Weller-Holzbau f&uuml;r das Bereitstellen des Traktors und der Holzr&uuml;ckemaschine.<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Landrat Michael Lieber zeigte sich schon w&auml;hrend die &Uuml;bung noch lief und die ersten Verletzten in Bindweide eintrafen, beeindruckt vom Ausma&szlig; und dem Ablauf der &Uuml;bung. &quot;Das war sehr realistisch&quot;, meinte der Landrat gegen&uuml;ber dem AK-Kurier. Es sei &uuml;berzeugend gewesen, wie die Einsatzkr&auml;fte vor Ort zusammengewirkt h&auml;tten. Die Abstimmung der unterschiedlichen Kr&auml;fte klappe offenbar hervorragend, freute sich Lieber. Der Abtransport der Verletzten sei eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r alle Beteiligten gewesen, weil enorme Transportkapazit&auml;ten h&auml;tten vorgehalten werden m&uuml;ssen. Die Erstversorgung und die Sichtung der sowie die weitere Versorgung der Opfer sei sehr professionell dargestellt worden, sagte Lieber.<\/span> <\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; font-size: 9px\" class=\"MsoNormal\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana; color: black; font-size: 8.5pt\">Erik H&ouml;lper sagte in einer ersten Man&ouml;verkritik, man k&ouml;nne mit dem Ablauf der Gro&szlig;&uuml;bung im Gro&szlig;en und ganzen &quot;sehr zufrieden&quot; sein. Das Szenario war von einem 9-k&ouml;pfigen Vorbereitungsteam zusammen mit der Feuerwehr Elkenroth &quot;ausgeheckt&quot; worden. Kleinere Probleme hat H&ouml;lper zu Beginn der &Uuml;bung im Bereich der Kommunikation ausgemacht. Aber hier sei man auf einem guten Weg, denn in K&uuml;rze werde ein kleiner Einsatzleitwagen, der zusammen mit dem Kreis und mit finanzieller Unterst&uuml;tzung auch des Landes angeschafft werde, in Dienst gestellt. In diesem Wagen gibt es dann auch ein Labtop, ein Faxger&auml;t und ausreichend Funkger&auml;te. Alles in allem, so die einhellige Meinung der Beobachter: Die heimischen Rettungskr&auml;fte sind auf eine Katastrophe dieses Ausma&szlig;es gut vorbereitet. Zu hoffen ist nat&uuml;rlich, dass das nie eintritt. (<u>Quelle:<\/u> AK-Kurier&nbsp;\/&nbsp;<u>Fotos:<\/u> Reinhard Schmidt) <\/span>Weiterer Bericht vom Westerwald-Portal <a href=\"http:\/\/westerwald-portal.de\/index.php?id=505\" target=\"_blank\" title=\"Hier geht&acute;s zum Bericht vom WW-Portal\">hier<\/a>. <\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Zug der Westerwaldbahn ist mit einem Traktor kollidiert. Auf dem Bahn&uuml;bergang Hildburgstra&szlig;e in Elkenroth. Eine Horrorvorstellung. 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