{"id":586,"date":"2012-07-30T10:02:43","date_gmt":"2012-07-30T08:02:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=586"},"modified":"2012-07-30T10:02:43","modified_gmt":"2012-07-30T08:02:43","slug":"seg-uebung-in-weitefeld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=586","title":{"rendered":"SEG-\u00dcbung in Weitefeld"},"content":{"rendered":"<h5><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 10pt\"><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Unerwartet, einem realen Einsatz gleich, erhielten die Feuerwehrkr&auml;fte der Verbandsgemeinde Daaden am fr&uuml;hen Samstagnachmittag, 28. Juli 2012, eine Alarmierung. Die Durchsage lautete: &bdquo;F3 &ndash; Brand bei der Firma Reifen H&ouml;fer in Weitefeld, Am Hochbeh&auml;lter, mehrere Personen im Geb&auml;ude&ldquo; Neben dem zust&auml;ndigen L&ouml;schzug Weitefeld r&uuml;ckte auch das Unterst&uuml;tzungs-Tankl&ouml;schfahrzeug Daaden und der ELW Daaden zum Einsatzort aus.<\/span><\/span><\/h5>\n<p><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 10pt\"><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\"><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-583\" src=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28a.jpg\" alt=\" \" title=\"Vor dem Gel&auml;nde hatte das DRK ein erstes Notlager eingerichtet\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"450\" height=\"345\" align=\"left\" srcset=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28a.jpg 450w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28a-300x230.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Weitefeld. Dort eingetroffen, stellte sich den Helfern folgendes &Uuml;bungsszenario dar: In der Werkstatthalle der Firma Reifen H&ouml;fer war bei Schwei&szlig;arbeiten an einem Pkw ein Feuer ausgebrochen, das sich sehr schnell auf gro&szlig;e Teile der Halle ausbreitete. Es befanden sich noch mehrere Mitarbeiter und Kunden in dem Geb&auml;ude und auf dem Gel&auml;nde. Durch die starke Rauchentwicklung war den Verletzten der Fluchtweg versperrt. Nur einige leichter verletzte Personen hatten sich ins Freie retten k&ouml;nnen und kamen den Feuerwehrleuten hilfesuchend entgegen. <\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Auch das DRK Daaden wurde alarmiert, vor Ort erkannten die Helfer sofort die Notwendigkeit der Nachalarmierung weiterer L&ouml;schz&uuml;ge und forderten alle f&uuml;nf L&ouml;schz&uuml;ge der Verbandsgemeinde an. <\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Auch der L&ouml;schzug der Stadt Herdorf sowie der LZ Sassenroth wurden alarmiert, ebenso Betzdorf mit der Drehleiter und die DRK Einheiten aus Elkenroth und Herdorf. Die zuerst eingetroffenen Wehrleute bauten sogleich eine Wasserversorgung aus ihren L&ouml;schfahrzeugen auf umso in das Geb&auml;ude vordringen zu k&ouml;nnen um die Verletzten zu bergen.<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-584\" src=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28b.jpg\" alt=\" \" title=\"Hier wurden die Bettengestelle zusammen gesteckt\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"300\" height=\"274\" align=\"right\" srcset=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28b.jpg 400w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28b-300x274.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Insgesamt waren zehn Personen zu Schaden gekommen, wovon sechs durch die Wehrleute aus dem Geb&auml;ude geholt werden mussten. Die v&ouml;llig verqualmte Halle machte das Auffinden der Verletzten nicht gerade leicht. Au&szlig;erdem waren einige ohne Bewusstsein. Es dauerte nicht lange, und die beiden Tanklastwagen waren leer, die Brandbek&auml;mpfung erst einmal unterbrochen. Ein nahe dem Firmengel&auml;nde befindlicher Hydrant war zu &Uuml;bungszwecken, defekt geschrieben worden. Somit musste die weitere Wasserversorgung aus einer Entfernung von etwa 200 Metern von einem anderen Hydranten aus aufgebaut werden. Hier kam nun die Feuerwehr Herdorf ins Spiel, die auf ihrem MZF 3 2000 Meter Schlauch zur Verf&uuml;gung hat. Der Aufbau &uuml;ber eine solche Strecke ben&ouml;tigt nat&uuml;rlich auch einiges an Zeit. Genau das aber war in erster Linie Sinn und Zweck der &Uuml;bung. Herauszufinden, wie das Zusammenspiel der Helfer klappte und wie viel Zeit zum Aufbau der Wasserversorgung ben&ouml;tigt wurde.<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Unweit des Einsatzortes steht zwar der Hochbeh&auml;lter, mit einem Fassungsverm&ouml;gen von 750 Kubikmeter Wasser, doch in dem wird das Trinkwasser f&uuml;r Weitefeld und Friedewald bevorratet. Das soll nat&uuml;rlich m&ouml;glichst nicht als L&ouml;schwasser verwendet werden. Im Notfall, so berichtete Wehrleiter Matthias Theis, m&uuml;sse man alle Tankl&ouml;schfahrzeuge vor Ort zusammen ziehen, au&szlig;erdem erhielte man auch Unterst&uuml;tzung von der Feuerwehr des Truppen&uuml;bungsplatzes. Nach kurzer Zeit stand die Wasserversorgung wieder und der L&ouml;schangriff konnte von allen Seiten auf das Geb&auml;ude erfolgen. Derweil bargen die Atemschutztr&auml;ger der Reihe nach einen Verletzten nach dem anderen aus der Halle. Darunter waren sehr schwer Verletzte, mit offenen Br&uuml;chen, Kopfverletzungen, Verbrennungen vierten Grades und Inhalationsverletzungen, sowie einem offenen Bauch. <\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Die Verletzten Personen wurden au&szlig;erhalb des Gel&auml;ndes dem DRK zur Erstversorgung &uuml;bergeben. W&auml;hrend die einen sich um die Opfer k&uuml;mmerten, bauten die anderen in sicherer Entfernung Zelte auf, wo die Unfallopfer auf Feldbetten gelagert werden konnten und f&uuml;r den Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet wurden. Nach einer Stunde, drei&szlig;ig Minuten war die &Uuml;bung beendet.<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-585\" src=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28c.jpg\" alt=\" \" title=\"Auch das DRK ben&ouml;tigte einiges an Material\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"400\" height=\"348\" align=\"left\" srcset=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28c.jpg 400w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-07-28c-300x261.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Etwa 170 Helfer der Feuerwehren und des DRK waren daran beteiligt. Um die Brandbek&auml;mpfung und Personenrettung hatten sich die Einheiten aus Weitefeld, Daaden und Betzdorf gek&uuml;mmert. F&uuml;r die Wasserversorgung waren die L&ouml;schz&uuml;ge Friedewald, Derschen, Niederdreisbach, Herdorf und Sassenroth zust&auml;ndig. Wehrleiter Matthias Theis hatte die Einsatzleitung, ihm standen Abschnittsleiter Markus Haubrich (Daaden), Maik Braun (Friedewald), Maik Heuschel (Derschen), Michael Klein (Niederdreisbach) und Oliver Pfeiffer (Betzdorf) zur Seite.<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Mehrere Beobachter aus verschiedenen Wehren des Landkreises Altenkirchen, sowie des Landkreises Siegen-Wittgenstein verfolgten das Geschehen, um es mit dem Wehrleiter gemeinsam auszuwerten. Theis res&uuml;mierte sp&auml;ter, dass es eine anspruchsvolle &Uuml;bung gewesen sei, die in der Konstellation mit den Kameraden der Stadt Herdorf so erstmals durchgef&uuml;hrt wurde. Die &Uuml;bung habe einige Schwachpunkte aufgezeigt, so alarmiere man im Ernstfall besser direkt einen L&ouml;schzug mehr.<br \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial; color: #333344; font-size: 8.5pt\">Alles in allem war Theis mit dem Verlauf der &Uuml;bung aber zufrieden. Zu den wenigen Zuschauern des Geschehens geh&ouml;rte VG B&uuml;rgermeister Wolfgang Schneider, der nat&uuml;rlich zuvor eingeweiht worden war. Einen Dank sprach Theis der Firma Reifen H&ouml;fer aus, die sich sofort bereit erkl&auml;rt hatte, ihr Gel&auml;nde zur Verf&uuml;gung zu stellen und f&uuml;r die Helfer anschlie&szlig;end kalte Getr&auml;nke bereit gestellt hatte. (<u>Quelle:<\/u> AK-Kurier vom 29.07.2012 \/ <u>Text &amp; Fotos:<\/u> anna)<\/p>\n<hr \/>\n<p><\/span><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unerwartet, einem realen Einsatz gleich, erhielten die Feuerwehrkr&auml;fte der Verbandsgemeinde Daaden am fr&uuml;hen Samstagnachmittag, 28. Juli 2012, eine Alarmierung. 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