{"id":593,"date":"2012-08-27T07:55:41","date_gmt":"2012-08-27T05:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=593"},"modified":"2012-08-27T07:55:41","modified_gmt":"2012-08-27T05:55:41","slug":"defibrillatoren-sind-gut-mit-kurs-noch-besser","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=593","title":{"rendered":"Defibrillatoren sind gut, mit Kurs noch besser"},"content":{"rendered":"<h5>DRK mahnt mehr Ausbildung in Erster Hilfe an: Wiederbelebung kann trotz Ger&auml;t n&ouml;tig sein<\/h5>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-592\" src=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-25a.jpg\" alt=\" \" title=\"Dr. Thomas Pfeifer zeigt den Knopf, der das Leben eines Menschen mit Kammerflimmern retten kann. Notarzt Pfeifer, DRK-Ausbildungsleiter J&ouml;rg Gerharz (hinten) und der stellvertretende Rettungsdienstleiter Michael Fischer w&uuml;nschen sich aber mehr Kenntnisse in Herz-Lungen-Wiederbelebung &ndash; sie kann trotz des Einsatzes eines Defibrillators n&ouml;tig sein. Foto: Silvia Patt \" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"350\" align=\"right\" srcset=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-25a.jpg 848w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-25a-300x222.jpg 300w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-25a-768x568.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 848px) 100vw, 848px\" \/>Kreisgebiet.<\/strong> Stattlich ist inzwischen die Zahl der Defibrillatoren, die im Kreis Altenkirchen h&auml;ngen. Die Entwicklung freut auch das Rote Kreuz. Noch erfreuter w&auml;ren die Rettungsexperten allerdings, wenn mehr Leute die Herz-Lungen-Wiederbelebung beherrschen w&uuml;rden. &bdquo;Kaum einer wei&szlig;, dass bei Anwendung des Defibrillators auch ein Herzstillstand vorkommen kann. Dann gilt es, zu beatmen und eine Herzmassage durchzuf&uuml;hren&ldquo;, so Michael Fischer, stellvertretender Rettungsdienstleiter beim DRK-Kreisverband. <\/p>\n<p>&bdquo;Wir stehen 100 Prozent hinter den Ger&auml;ten.&ldquo; Dr. Thomas Pfeifer, &Auml;rztlicher Leiter des Notarztstandorts Altenkirchen, betont, dass er auf keinen Fall Zweifel sch&uuml;ren will. &bdquo;Die lebensrettende Wirkung von Defibrillatoren bei Kammerflimmern ist belegt. Au&szlig;erdem sind die Ger&auml;te so ausgereift, dass wirklich jeder sie bedienen kann.&ldquo; Das Ganze sieht zwar v&ouml;llig anders aus, als man es aus TV-Serien kennt, die Handhabung ist aber einfach, und die Anleitung wird einem aber sogar vorgesprochen. Der &bdquo;Defi&ldquo; ist au&szlig;erdem sein eigener Arzt und l&auml;sst sich nur ausl&ouml;sen, wenn tats&auml;chlich Kammerflimmern vorliegt. <\/p>\n<p align=\"justify\">Das Ger&auml;t zu benutzen, ist also unbedingt besser, als es aus Angst vor den Folgen zu unterlassen. &bdquo;Jede Minute, in der das Herz weiterflimmert, l&auml;sst die Todeswahrscheinlichkeit um 10 Prozent steigen&ldquo;, gibt Michael Fischer zu bedenken. Hei&szlig;t: Nach zehn Minuten ist es rein statistisch vorbei mit dem Patienten. In dieser Zeit l&auml;sst sich selten ein Notarzt besorgen. Wer beherzt zum Defibrillator greift, und dessen Anweisungen befolgt, kann also nichts falsch machen. Aber es gibt drei m&ouml;gliche Ergebnisse des Elektroschocks, erkl&auml;rt Dr. Pfeifer: Das Kammerflimmern wird durch den Defibrillator beendet. Das Herz des Patienten kehrt zum normalen Rhythmus zur&uuml;ck. &bdquo;Nat&uuml;rlich steht der Mann jetzt nicht auf und geht einfach nach Hause. Unbedingt sollte zu allererst der Notruf erfolgen, denn professionelle Hilfe wird auf jeden Fall gebraucht.&ldquo; Der Defi-Einsatz bringt keine Ver&auml;nderung, das Kammerflimmern h&auml;lt an. Dann kann man erneut schocken. &bdquo;Das Ger&auml;t gibt den Ausl&ouml;seknopf ohnehin nur frei, wenn das Sinn hat.&ldquo; <br \/>Das Herz bleibt stehen. In aller Regel kann auch ein Laie diesen Tatbestand allein am Aussehen des Patienten feststellen. Zur Sicherheit durch Sch&uuml;tteln kontrollieren, ob er bei Bewusstsein ist, und den Atem kontrollieren. Jetzt kommt es darauf an. Sofortige Beatmung und Herzmassage sind zu beginnen, wenn der Patient eine Chance haben soll. Hier aber setzt eine sehr alte Klage des Ausbildungsleiters des DRK-Kreisverbands an. &bdquo;Wir haben jede Woche irgendwo im Kreis einen Kurs in &sbquo;Sofortma&szlig;nahmen am Unfallort&lsquo;&ldquo;, sagt J&ouml;rg Gerharz. Die j&auml;hrlich rund 1000 Teilnehmer kommen, weil sie einen Nachweis &uuml;ber diesen Kurs zwingend brauchen, zum Beispiel um den F&uuml;hrerschein zu machen oder weil ihr Arbeitgeber sie schickt. &bdquo;Freiwillig sind von den 1000 vielleicht f&uuml;nf dabei&ldquo;, so Gerharz.<br \/>Dabei bietet er an den Ausbildungsstandorten Altenkirchen, Wehbach und Wissen regelm&auml;&szlig;ig auch Auffrischungskurse in Erster Hilfe an. Themen sind auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Umgang mit dem Defibrillator. Am Donnerstag, 20. September, von 18.30 bis 21.30 Uhr findet wieder einer im DRK-Zentrum in der Kreisstadt statt. Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung m&ouml;glich. Die drei Stunden k&ouml;nnten Leben retten. (<u>Quelle:<\/u> Rhein-Zeitung vom 25.08.2012 \/ <u>Text &amp; Foto:<\/u> Silva Patt) <\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DRK mahnt mehr Ausbildung in Erster Hilfe an: Wiederbelebung kann trotz Ger&auml;t n&ouml;tig sein Kreisgebiet. 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