{"id":663,"date":"2013-07-08T08:58:49","date_gmt":"2013-07-08T06:58:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=663"},"modified":"2013-07-08T08:58:49","modified_gmt":"2013-07-08T06:58:49","slug":"drk-im-kreis-sammelt-immer-weniger-altkleidung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/?p=663","title":{"rendered":"DRK im Kreis sammelt immer weniger Altkleidung"},"content":{"rendered":"<h5>Rund 430 Tonnen waren es im Jahr 2012 &ndash; Verkauf nach Bitterfeld<\/h5>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-662\" src=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2013-06-24.jpg\" alt=\" \" title=\"Erik H&ouml;lper (links), zust&auml;ndig f&uuml;r die Bereitschaften und den Katastrophenschutz, hilft beim Ausladen der Kleiders&auml;cke, die Lothar Zimmermann auf seiner Runde eingesammelt hat. (Foto: Heinz-G&uuml;nter Augst)\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" width=\"450\" height=\"291\" align=\"right\" srcset=\"http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2013-06-24.jpg 632w, http:\/\/www.drk-elkenroth.de\/wp-content\/uploads\/2013-06-24-300x194.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Kreisgebiet.<\/strong> Knapp 430 Tonnen an alter Kleidung hat der Kreisverband Altenkirchen des DRK im vergangenen Jahr gesammelt &ndash; deutlich weniger als zuvor. Waren es 2008 und 2009 jeweils noch rund 500 Tonnen gewesen, deutete sich der Abw&auml;rtstrend bereits 2010 an, als am Jahresende 470 Tonnen in die Bilanz eingeflossen waren. Erik H&ouml;lper, beim DRK f&uuml;r die Bereitschaften und den Katastrophenschutz und damit f&uuml;r die Sammelaktionen zust&auml;ndig, spricht gar von &bdquo;Einbr&uuml;chen, die Tendenz geht deutlich nach unten&ldquo;. Den Grund kennt H&ouml;lper. In den vergangenen Jahren habe die Zahl privater und gewerblicher Konkurrenten zugenommen, &bdquo;der Wettbewerb ist gr&ouml;&szlig;er geworden&ldquo;. Private zahlten sogar teilweise Geld an Kommunen, um ihre Gef&auml;&szlig;e aufstellen zu d&uuml;rfen. &bdquo;Das machen wir nat&uuml;rlich nicht&ldquo;, betont H&ouml;lper. Rein rechtlich z&auml;hlt eine Altkleidersammlung zur Abfallentsorgung. Daher gelten die Vorgaben des Abfallwirtschaftsgesetzes, &uuml;ber deren Einhaltung die Abfallbeh&ouml;rde bei der Kreisverwaltung wache. <\/p>\n<p align=\"justify\">Kreisweit nennt das DRK 80 Kleidercontainer (Fassungsverm&ouml;gen rund 300 Kilogramm pro St&uuml;ck) sein Eigen, die einmal pro Woche geleert werden. In ihnen befanden sich &uuml;bers Jahr 2012 gesehen 317 Tonnen, die beiden Stra&szlig;ensammlungen schlugen mit rund 60 und 50 Tonnen zu Buche. F&uuml;r den Abtransport der gebrauchten Ware, die in den metallenen Beh&auml;ltnissen zusammenkommt, besch&auml;ftigt das DRK extra einen Mitarbeiter, der von Montag bis Donnerstag jeweils acht Stunden unterwegs ist, nur freitags f&auml;llt die Tour immer ein wenig k&uuml;rzer aus. &bdquo;Fast alle Container sind jede Woche randvoll&ldquo;, wei&szlig; H&ouml;lper genauso wie Lothar Zimmermann, der die einzelnen Standorte der Boxen auf dem Effeff kennt. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die Garderobe, f&uuml;r die das DRK in seiner eigenen Kleiderkammer im Keller der Zentrale in der K&ouml;lner Stra&szlig;e in Altenkirchen keine Verwendung mehr hat, tritt den Weg zur Soex-Group nach Bitterfeld-Wolfen an, wo sie auf ihre weitere Verwendung gepr&uuml;ft wird. Entschieden wird nach der Beschaffenheit der St&uuml;cke. Die geschulten H&auml;nde der Mitarbeiter begutachten und verteilen die Ank&auml;ufe auf K&ouml;rbe. &bdquo;Wir sortieren nicht aus, sondern wir sortieren &ndash; bis es nichts mehr zu sortieren gibt. In unserem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb bewerten unsere Experten die Altkleidung nach mehr als 400 Kriterien und sortieren entlang der europ&auml;ischen Abfallhierarchie&ldquo;, hei&szlig;t es auf der Internetseite des Unternehmens. <\/p>\n<p align=\"justify\">Die Topmodelle werden anschlie&szlig;end in &uuml;ber 70 L&auml;ndern weltweit und in Secondhandgesch&auml;ften in Deutschland vermarktet. Aus einem Teil der nicht mehr tragbaren Blusen, Hemden und Co. entstehen Putzlappen, ein weiterer wird in der hauseigenen Recyclinganlage zu D&auml;mmstoffen und Isoliermaterialien f&uuml;r die Autoindustrie (unter anderem Fahrzeughimmel) verarbeitet. So entstehen also hochwertige Spezialprodukte. J&auml;hrlich werden 11 000 Tonnen Alttextilien zu neuen Produkten umgearbeitet. Selbst Staubabf&auml;lle, die bei der Herstellung der D&auml;mmmaterialien anfallen, werden zu Staubbriketts gepresst und in der Papierindustrie eingesetzt. &bdquo;Mit diesen Bem&uuml;hungen konnten wir den geringen Restm&uuml;llanteil in den letzten Jahren weiter reduzieren. Alles, was nicht wiederverwertet oder recycelt werden kann, wird von uns fachgerecht entsorgt&ldquo;, betont Soex. <\/p>\n<p align=\"justify\">Dass das Altenkirchener DRK nat&uuml;rlich nicht umsonst die ausgedienten Monturen nach Sachsen-Anhalt liefert, versteht sich von selbst. Zurzeit liegt der Kleiderpreis laut H&ouml;lper bei 30 bis 40 Cent pro Kilogramm brutto. Was unter dem Strich &uuml;brig bleibt, flie&szlig;t unter der Bezeichnung &bdquo;sehr wichtige Einnahmequelle&ldquo; beispielsweise in die Anschaffung von Einsatzbekleidung f&uuml;r die DRK-Ehrenamtler oder in die Materialbeschaffung f&uuml;r die Fahrzeuge, denn das DRK d&uuml;rfe ja keine Gewinne bilden. <\/p>\n<p align=\"justify\">Ebenfalls einen R&uuml;ckgang verzeichnet das DRK bei der Zahl derer, die sich in der Kleiderkammer mit Tragbarem eindecken m&uuml;ssen. Stark frequentiert sei sie schon gewesen, als die Zahl der &Uuml;bersiedler noch gro&szlig; war. &bdquo;Die Nachfrage ist inzwischen gesunken&ldquo;, erkl&auml;rt H&ouml;lper. Rund ein bis zwei Jahre verbleiben die wirklich noch guten Klamotten in den R&auml;umen unter dem Erdgeschoss. Dann wird das Angebot durchforstet und ein wenig dem aktuellen Trend, der in Paris oder Mailand vorgegeben wird, angepasst. Ein Bed&uuml;rftiger habe gleichfalls Anspr&uuml;che an Mode und Qualit&auml;t, denen, wenn m&ouml;glich, nachgekommen werden soll. (<u>Quelle:<\/u> Rhein-Zeitung vom 24.06.2013 | <u>Foto:<\/u> Augst)<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 430 Tonnen waren es im Jahr 2012 &ndash; Verkauf nach Bitterfeld Kreisgebiet. Knapp 430 Tonnen an alter Kleidung hat der Kreisverband Altenkirchen des DRK im vergangenen Jahr gesammelt &ndash; deutlich weniger als zuvor. 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